Winterzeit Tauchzeit ?

by admin ~ November 6th, 2008

Für viele aus dem europäischen Raum ist Winterzeit keine Tauchzeit. Aber wie bleibt man dem Tauchen verbunden in der eigentlich kalten Jahreszeit. Hier gibt es zwei Möglichkeiten

1.) Wartung
Wofür man oftmal im Sommer nicht die ausreichende Zeit hat, aber dennoch sehr wichtig ist, ist die Wartung des vorhandenen Tauchequipments. Hierzu bietet sich durchaus die kalte Jahreszeit an. Einfach mal das Euqipment geschnappt, zum Händler seiner Wahl und ein Komplettcheck machen. Dann steht dem Tauchspaß im neuen Jahr nichts entgegen.

2.) Tauchurlaub auf der südlichen Halbkugel
Wenn es bei uns kalt wird, fängt es gerade südlich des Equators an warm zu werden. Hier einfach mal schauen wohin günstige Reiseziele sich bewegen, Tauchequipment geschnappt und ab in den Urlaub. Aber auch hier das Tauchequipment vorher geprüft, damit dem Tauchspaß nichts im Wege steht.

Haitauchen in Südafrika

by admin ~ Oktober 24th, 2008

Als 1975 Steven Spielbergs Film „Der Weiße Hai“ in die Kinos kam, löste er auf der ganzen Welt eine Welle der Angst aus. Viele Menschen mieden erst einmal das Baden im Meer.

Auf der anderen Seite setzte auch eine Phase der Aufklärung ein und man interessierte sich plötzlich für die Lebensweise der unbekannten Meeresräuber.

Schon längst hat ein Umdenken eingesetzt und für viele Tauchsportbegeisterte gibt es nichts Aufregenderes als mit Haien zu tauchen.

Einer der weltweiten Hotspots für das Tauchen mit Haien ist Südafrika.

Kaum ein anderer Ort auf der Welt ist unter Sporttauchern so bekannt für seine große Anzahl an Weißen Haien, wie das südafrikanische Gansbaai. Der Ort liegt an der Atlantikseite des Landes und wird vom sauerstoff- und nährstoffreichen Wasser des Benguela-Stroms umspült.

Wegen dem Überfluss an Meereslebewesen haben sich auf den vor gelagerten Inseln riesige Kolonien von Pelzrobben angesiedelt. Diese ziehen vor allen Dingen in den Monaten Mai bis September eine große Anzahl Weißer Haie an. Die meisten Exemplare sind zwischen 1,80 und 3,60 Meter lang, es wurden aber, wenn auch selten schon Tiere von über 6 Meter Größe gesehen. In der Regel werden die seit 1991 unter Naturschutz stehenden Meeresräuber angefüttert und können von Haikäfigen aus beobachtet werden. Auch lässt sich hier häufiger ein Schauspiel beobachten, welches den Ort zum Ziel vieler Naturfotografen und  Tierfilmern gemacht hat. Die Haie haben hier eine Jagdtechnik entwickelt, bei der sie teilweise weit aus dem Wasser herausspringen.

In den Gewässern des Indischen Ozeans vor der östlichen Küste Südafrikas findet sich wohl die größte Vielfalt an Meerestieren und somit auch an Haien. Der Hauptgrund vieler Taucher das rund 50 Kilometer südlich von Durban gelegene Aliwal Shoal Riff zu besuchen, ist die jährliche Wanderung einer großen Anzahl an Sandtigerhaien. Diese faszinierenden Tiere werden um die drei Meter lang und wiegen um die 300 Kilogramm. Diese eigentlich ungefährlichen Tiere haben, im Gegensatz zu vielen anderen Arten, die Fähigkeit Wasser aktiv durch ihre Kiemen zu pumpen. Dadurch ist es ihnen möglich bewegungslos im Wasser zu schweben. Auch lassen sich die Haie ohne weiteres anfassen.

An der Grenze zu Mozambique liegt das einzige echte tropische Tauchgebiet von Südafrika – Sodwana. Dieses Gebiet beherbergt die wohl größte Vielfalt an Großfischen. Verschiedene Haiarten können hier beobachtet werden. Sandtigerhaie, Tigerhaie, Bullenhaie bewohnen dieses Abenteuertauchgebiet. Auch liegt Sodwana im Zuggebiet der gigantischen Walhaie, welche hier zu verschiedenen Jahreszeiten zu sehen sind.

Tauchen in Spanien

by admin ~ Oktober 18th, 2008

Neben dem angenehmen Klima und der südlichen Lebensart, verfügt Spanien über eine Küstenlänge von rund 5000 Kilometern. Dieses sind einige der Gründe welche Spanien zum beliebtesten Urlaubsland Europas und zudem zu einem wahren Wassersportparadies machen.

Besonders Freunde des Tauchsports kommen speziell an der Mittelmeerküste auf ihre Kosten. Sei es nun auf dem Festland oder auf einer der Mittelmeerinseln, Spanien bietet eine große Anzahl an Möglichkeiten zum Sporttauchen.

Die Unterwasserwelt des Mittelmeeres kann sich einerseits nicht mit den Tauchspots am Roten Meer oder irgendwelchen tropischen Riffen messen, hat dafür aber auch seine Vorteile und für den Taucher interessante Eigenarten. Schon kurz hinter der französischen Grenze, an der Costa Brava liegen einige der besten Tauchgebiete des Mittelmeers. Die rund 1,5 Kilometer vom Festland entfernten Medas Inseln gelten als eines der Besten Tauchreviere Europas. Die Inseln und ihre vorliegenden Meeresgebiete wurde, 1983, gerade noch rechtzeitig, zum Naturschutzgebiet erklärt. Hier ist die ursprüngliche Unterwasserflora und –fauna erhalten geblieben, so wie sie im Mittelmeer nur noch selten zu finden ist. Das Wasser ist bedingt durch die nahe Flussmündung des Flusses Ter sehr sauerstoff- und nährstoffreich, was auch die Vielzahl an Meeresbewohnern erklärt. Kaum ein anderer Tauchspot in Europa bietet die Möglichkeit beim Tauchen eine derartige Vielfalt an Großfischen auf so kleinem Raumzu sehen. Makrelen, Bonitos, Barrakudaschwärme und eine beachtliche Anzahl an großen Zackenbarschen sind hier anzutreffen.

Eine weitere Besonderheit findet sich schon einige Kilometer weiter südlich, bei den Ortschaften Tamariu und St. Feliú. Hier besteht die Möglichkeit des Hausrifftauchens, was die meisten Taucher nur aus den Tropen und dem Roten Meer gewohnt sind. In der Näheren Umgebung finden sich über 12 Möglichkeiten zum Tauchen. Neben wahren Gorgonien- Wäldern findet man hier auch eine große Anzahl an Muränen und großen Conger.

Speziell an der Costa Brava findet man auch eine Menge guter Tauchbasen in denen man das Sporttauchen erlernen kann.

Weniger überlaufen als ihre Nachbarinsel Mallorca, präsentiert sich Menorca wesentlich ursprünglicher und ruhiger. Nicht nur an Land, auch unter Wasser präsentiert sich die Insel in einer Weise, wie man sie auf den Balearen nur noch selten findet. Besonders die Möglichkeiten zum Höhlentauchen sind hier unübertroffen. Da die Insel nicht über die touristische Infrastruktur ihrer Nachbarinseln verfügt kann es in der Hochsaison Juli/August schwierig werden eine Unterkunft zu bekommen.

Mit freundlicher Unterstützung durch Ausland.eu - Auslandsinformationen und mehr

 

Reiseziel Tauchregion Ägypten

by admin ~ September 22nd, 2008

 

Ägypten ein beliebtest Reiseziele gerade für viele Eruopäer. Doch was macht das Reiseziel für Taucher aus Europa zu aktraktiv ?
Es ist einfach und knapp beschrieben. Ägypten bietet vielen schöne Tauchregionen und liegt wenige Flugstunden von Deutschland entfernt. So kann man schnell mal ins Flugzeug springen und bunte Korallen erleben. Zu dem bietet die Urlaubsregion Ägypten eine finanziell gute Möglichkeit ein paar Tage Sonne zu erleben.

Interessante Tauchziele in Ägypten sind:

- Dahab
- El Gouna
- El Quseir
- Hurghada
- Marsa Alam
- Safaga
- Sharm el Sheikh

Dekompression beim Sport Tauchen

by admin ~ September 11th, 2008

Sport Tauchen ist ein faszinierendes Hobby. Mit einem Atemgerät die Welt unter Wasser zu erkunden ist ein einmaliges Erlebnis. Wie bei jeder anderen Sportart auch gibt es aber Risiken, die es zu vermeiden gilt und auf die man sich in Kursen und Lehrgängen vorbereiten kann. Da der Mensch kein Fisch ist, ist seine Zeit beim Tauchen begrenzt: da wäre die Temperatur des Wassers, die für ihn als Warmblütler nicht optimal ist, die Erschöpfung, die bei einem Tauchgang automatisch einsetzt und natürlich die Luftzufuhr aus dem Atemgerät, die nur eine Zeit lang funktioniert. Neben diesen Faktoren spielt die Dekompression eine wichtige Rolle. Sie hängt davon ab, wie tief getaucht wird und wie viel Stickstoff dabei im Körpergewebe gelöst wird. Beim Tauchen verursacht der erhöhte Druck, dass Stickstoff aus der Atemluft in die Zellen und Gewebe des Körpers aufgenommen wird. Wie viel Stickstoff aufgenommen wird, hängt dabei von der Tiefe ab, in die getaucht wird, und von der Länge der Zeit, in der der Taucher sich in der Tiefe aufhält.

Beim Aufstieg aus der Tiefe sinkt der Druck, und der Stickstoff wird aus den Geweben gelöst und gelangt ins Blut. Von dort muss der Körper den Stickstoff durch Abatmen eliminieren. Das gelingt auch ohne Probleme, wenn nicht zu viel Stickstoff vorhanden ist. Um die Menge des aufgenommenen Stickstoffs im Körper beim Tauchen zu begrenzen nutzt man Tabellen und Tauchcomputer die die Druckverminderung beim Aufstieg kontrollieren sollen. Auf diesen Tabellen steht der maximale Aufenthalt in bestimmten Tiefen, basierend auf der Menge des Stickstoffs, der vom Körper theoretisch aufgenommen und freigesetzt wird

Wenn man länger unter Wasser bleibt, als von der Tabelle und dem Computer empfohlen, nimmt der Körper so viel Stickstoff auf, dass er beim Aufstieg und Auftauchen nicht mehr so schnell selbstständig eliminiert werden kann, wie er aus den Zellen gelöst wird. Der überschüssige Stickstoff formt dann Bläschen in den Blutgefäßen aber auch im Körpergewebe. Das kann man mit dem Öffnen einer Dose Cola vergleichen: der Druck auf die Dose wird durch das Öffnen vermindert, und das in der Flüssigkeit gelöste Gas formt Blasen, die die Cola zum Sprudeln bringen. Ist das im Körper der Fall, so spricht man von Dekompressionskrankheit, die im schlimmsten Fall das Leben des Tauchers bedrohen kann.

Die Dekompressionskrankheit ist beim Sporttauchen selten, sie kommt aber vor. Es empfiehlt sich daher, genau in den empfohlenen Grenzen der Tauchtabellen und Tauchcomputer zu tauchen und dabei auch Risikofaktoren wie Rauchen, Alkoholgenuss, fortgeschrittenes Alter, Lungenschäden und Ähnliches zu beachten.

 

Reiseziel - Great Barrier Reef Australien

by admin ~ September 1st, 2008

 

Das Great Barrier Reef in Australien ist wohl eines der schönsten und größten Riffs dieser Erde. Seid 1981 zählt es durch die Unesco zum Weltkulturerbe und wird zu einem der 7 Weltwunder dazu gezählt.

Das Great Barrier Reef wurde am 11.Juni 1770 durch den Europäer James Cook entdeckt, welcher dort auf seiner ersten Südseereise auf Grund lief.

Daten und Fakten

Das Great Barrier Reef erstreckt sich über eine Länge von >2300km und besteht aus einer Kette von über 2900 Einzelriffen, knapp 1000 Inseln und hat eine Fläche von ca. 347.800 km².
Da sich das Great Barrier Reef vom 10. bis zum 24. südlichen Breitengrad erstreckt, ist es mit dem bloßen Auge aus dem Weltall zu entdecken.

Die Ureinwohner Australiens, die Aborigines nennen es "Waga Gaboo" - das Grosse Riff.

Das Great Barrier Reed liegt an der östlichen Küste Australien und erstreckt von Cairns runter bis zu den White Sundays

Tourismus

Knapp 8 Millionen Besucher besuchen das Great Barrier Reef jährlich. Was einerseits erfreutlich ist das Menschen sich an dieser Schönheit erfreuen, ist ebenso bedenklich denn durch viele Besucher gehen Teile des Reefs kaputt.
Vor Ort gibt es >820 Anbieter mit >1500 Booten und Schiffen die sich um die touristischen Belange der Besucher kümmern. 85% dieses Bedarfes werden durch die Küstenstädte Städte Cairns und Airlie Beach gedeckt.

Umweltschutz

Das Great Barrier Reef ist eines der wichtigsten Unterwasser Okösyteme unserer Welt. Es bietet wenige Plätze einen Lebensraum für a) soviele Tiere und b) soviele unterschiedlichen Arten. Tourismus, Überfischung, Ölbohrungen und Klimaerwärmung sind Themen mit denen sich das Riff konfrontiert sieht.

Was viele nicht wissen ist das eine Erderwärmung von nur 2°C ausreichen werden damit dieses Ökosystem stirbt. Mit ihm sehr viele Tierarten und Lebensräume. Da das Great Barrier Reef eines der wichtigsten Okösysteme ist, bleibt ein kolabieren der restlichen Unterwasserwelt weltweit nicht aus.

Tauchen - Unterwasser Bilder

by McDot ~ August 28th, 2008

Hier die Bilder der ersten Bildergalerie.

Texte für einzelne Bilder können in der Pixgallery Verwaltung eingestellt werden.

Noch mehr Beschreibung….

Padi - Tauchen lernen

by admin ~ August 24th, 2008

 

PADI ist die Abkürzung für "Professional Association of Diving Instructors" und ist eines der größten und vielen bekannten Tauchverband. PADi wurde 1966 von John Cronin und Ralph Erikson gegründet und erfreut sich seid dieser Zeit eines ernormen Zuwachses im Bereich Tauchen.

PADI hat nach eigenen Aussagen 5.300 Tauchbasen und 130.000 Mitgliedern in 183 Ländern und ist damit der weltgrößte Tauchverband.

Doch was ist PADI eigentlich ?

Was vielen als Tauchverband unbekannt ist, wird einem spätestens dann bekannt wenn man selbst tauchen lernen möchte und im Urlaub ist. Da PADi einer der größten Tauchverbände ist, ist die Chance einer Tauchbasis im Urlaub mit dem bekannten PADI Logo zu begegnen recht groß, auch wenn PADI nicht der einzigste Tauchverband ist.
Mit PADI verinden viele einen gewissen Standard im Bezug auf tauchen. PADI ist modular aufgebaut so das über verschiedene Tauchlevel Tauchfertigkeiten erlangt werden die zu unterschiedlichen Dingen befähigen. Der normale Ablauf, bzw. die Struktur stellt sich wie folgt:

Discover Scuba > Disover Scuba Diving > PADI Scuba Diver > Open Water Diver > Adventure Diver > Advanced Open Water Diver > Emergency First Response > Rescue Diver > Master Scuba Diver >> GO Pro

Auch wenn sich diese Bezeichnung verwirrend anhören ist der Aufbau recht einfach.

Open Water Diver berechtigt zum alleinigen (unbeaufsichtigtem + Buddy) tauchen. Alles weitere sind danach Zusatzfertigkeiten die u.a. zu tieferen Tauchgängen berechtigten (Advanced) bzw. sich auf mit der Problematik auseinander setzen, was passiert in einem Notfall, wer hillft (Rescue Diver)

Zu den verschiedenen Details gehen wir gesondert ein oder laden Sie zu einer Diskussion in unserem Taucher Forum ein.

Tauchschule

by McDot ~ August 15th, 2008

Der Besuch einer Tauchschule empfiehlt sich für jeden, der am Tauchen interessiert ist und dies auch in der Zukunft als Hobby oder sogar als Sport Tauchen weiterführen möchte. Die Vorkenntnisse spielen bei dem Besuch einer Tauchschule keine Rolle. Sollten Sie zuvor jedoch noch nie getaucht haben empfiehlt sich die Buchung eines Schnupperkurses, dies ist im Vergleich zu einem sofortigen Ausbildungsbeginn weitaus günstiger und für Sie besteht die Möglichkeit das Tauchen an sich erst einmal kennen zu lernen.  Nach diesem Schnupperkurs können Sie entscheiden, ob das Tauchen für Sie entsprechend interessant ist um dies auch wirklich in der Zukunft weiter auszuüben oder ob es eventuell besser wäre auf eine andere Sportart zurückzugreifen.

Bei der Auswahl der Tauchschule sollten Sie darauf achten, dass die dort angebotene Technik, mit welcher Sie letztendlich auch Tauchen üben werden, noch aktuell ist und vor allem den Sicherheitsnormen entspricht. Zudem sollten Sie auf die Kompetenzen des Tauchlehrers achten, besonderen Wert sollten Sie auf die Qualifikationen  des Lehrers legen. In diesem Bereich gibt es sehr große Unterschied. Zum einen gibt es eine große Anzahl an erfahrenen und vor allem fachgerecht ausgebildeten Lehrern, oftmals bieten aber auch langjährige Hobbytaucher, vor allem in Tauchschulen im Ausland, ihre Leistungen an. Besonders als noch unerfahrener Taucher sollte man unbedingt einen erfahrenen und ausgebildeten Lehrer auswählen, denn nur ist ihre Sicherheit in einem Ernstfall bewahrt.

Sehr beliebt ist auch der Besuch einer Tauchschule im Urlaub, bei welcher man einen Grundkurs binnen weniger Tage absolvieren kann.  Besonderes bei einer Tauchschule im Ausland sollte man darauf achten, dass das Personal deutschsprachig ist. Beliebte Ziele für den Besuch einer Tauchschule in Kombination mit einem Urlaub sind die Malediven sowie die karibischen Inseln, da die Unterwasserwelt in der Meerestiefe hier besonders vielfältig und atemberaubend ist. Ein Grundkurs, welcher die wichtigsten Informationen enthält, kostet bei einer professionellen Tauchschule ca.  300 Euro, bei einer Tauchschule im Ausland können diese Preise jedoch je nach Urlaubsland noch etwas variieren.

Der Besuch einer Tauchschule lässt sich vorbehaltlos empfehlen, nur so können sie auf sichere Art und Weise das Tauchen näher kennen lernen und die wichtigen, oftmals lebensentscheidenden Grundkenntnisse des Tauchens erlernen.

Tauchen

by McDot ~ August 14th, 2008

Viele Menschen werden grundlegend mit dem Begriff Tauchen das Schnorcheln im letzten Urlaub verbinden, doch Tauchen ist viel mehr als nur das Schnorcheln im Meer an Ufernähe. Grundlegend unterscheidet man zwischen den verschiedenen Unterbereichen Sport Tauchen, Hobbytauchen und Gerätetauchen. Nähere Informationen zum Sporttauchen finden Sie in einem separaten Artikel.

Bei dem so genannten Apnoetauchen handelt ist sich um das Tauchen mit eigener Luft. Der Taucher hält also während des eigentlichen Tauchvorgangs die Luft an. Die Bezeichnung Apnoetauchen wird abgeleitet von dem griechischen Begriff Apnoe, was soviel wie Atemstillstand bedeutet. Besonders beliebt ist diese Art des Tauchens bei Extremsportlern.

Im Gegensatz hierzu steht das Gerätetauchen. Bei dieser Art des Tauchens verwendet man  eine spezielle Ausrüstung. Entgegen der Meinung vieler Menschen befindet sich in den Taucherflaschen kein reiner Sauerstoff, sondern komprimierte Pressluft. Zu der üblichen Ausrüstung beim Tauchen gehören außerdem ein Tauchanzug sowie spezielle Bleigewichte.

Eine besondere Form des Tauchens bildet das so genannte Tec-Diving, im deutschen auch als technisches Tauchen bekannt. Merkmale des technischen Tauchens sind Tauchgänge in weitaus größere Tiefen. In den Taucherflaschen befindet sich beim technischen Tauchen keine Pressluft sondern spezielle Gemische. Das technische Tauchen erfordert jedoch einige  Anpassungsmaßnahmen, wie zum Beispiel spezielle, für diese Tiefen ausgelegte Ausrüstung, sowie eine spezielle Ausbildung.

Abgesehen vom Tauchen in der Freizeit gibt es auch einige Berufe, bei welchen Tauchen ein wesentlicher Arbeitsteil ist. Beispielsweise die Berufstaucher der Feuerwehr, Polizei und des technischen Hilfswerks. In diesen Berufssparten dienen die Tauchgänge oft der Personenrettung bzw. Personensuche. Diese Berufstaucher haben spezielle Ausbildungen für die Personensuche bzw. werden auch oft Taucher eingesetzt, um beispielsweise mögliche Spuren eines in Wassernähe gelegenen Tatorts zu sichern.  Andere Einsatzgebiete von Berufstauchern bilden die Abwasserkanäle und Versorungsschächte, bei welchen oftmals nicht die Wartung mittels Tauchroboter ausreichend ist, sondern ein Taucher zusätzlich die Wartung manuell übernehmen muss.

Das beinhaltet also viel mehr, wie viele Menschen sich darunter vorstellen. Vor allem im Urlaub bietet Tauchen für viele Menschen eine Faszination, um die Tiefen des Meeres kennen zu lernen. Beliebte Ziele solcher Tauchgänge sind zum Beispiel die Korallenriffe. Tauchen im Urlaub ist aber keineswegs mit dem Sport Tauchen zu vergleichen, denn das Tauchen im Urlaub ist selbst für Laien nach kurzer Einweisung möglich. Um professionell und vor allem auch sicher Sporttauchen zu können, empfiehlt sich der Besuch einer Tauchschule, ansonsten kann Tauchen beispielsweise durch fehlerhaften Druckausgleich auch tödlich sein.

Wer also keinerlei Erfahrung mit sich bringt sollte im Urlaub einen Tauchgang für Anfänger buchen bzw. eine Tauchschule besuchen.