Tauchen in Spanien

by admin ~ Oktober 18th, 2008. Eingetragen unter: Reiseziele.

Neben dem angenehmen Klima und der südlichen Lebensart, verfügt Spanien über eine Küstenlänge von rund 5000 Kilometern. Dieses sind einige der Gründe welche Spanien zum beliebtesten Urlaubsland Europas und zudem zu einem wahren Wassersportparadies machen.

Besonders Freunde des Tauchsports kommen speziell an der Mittelmeerküste auf ihre Kosten. Sei es nun auf dem Festland oder auf einer der Mittelmeerinseln, Spanien bietet eine große Anzahl an Möglichkeiten zum Sporttauchen.

Die Unterwasserwelt des Mittelmeeres kann sich einerseits nicht mit den Tauchspots am Roten Meer oder irgendwelchen tropischen Riffen messen, hat dafür aber auch seine Vorteile und für den Taucher interessante Eigenarten. Schon kurz hinter der französischen Grenze, an der Costa Brava liegen einige der besten Tauchgebiete des Mittelmeers. Die rund 1,5 Kilometer vom Festland entfernten Medas Inseln gelten als eines der Besten Tauchreviere Europas. Die Inseln und ihre vorliegenden Meeresgebiete wurde, 1983, gerade noch rechtzeitig, zum Naturschutzgebiet erklärt. Hier ist die ursprüngliche Unterwasserflora und –fauna erhalten geblieben, so wie sie im Mittelmeer nur noch selten zu finden ist. Das Wasser ist bedingt durch die nahe Flussmündung des Flusses Ter sehr sauerstoff- und nährstoffreich, was auch die Vielzahl an Meeresbewohnern erklärt. Kaum ein anderer Tauchspot in Europa bietet die Möglichkeit beim Tauchen eine derartige Vielfalt an Großfischen auf so kleinem Raumzu sehen. Makrelen, Bonitos, Barrakudaschwärme und eine beachtliche Anzahl an großen Zackenbarschen sind hier anzutreffen.

Eine weitere Besonderheit findet sich schon einige Kilometer weiter südlich, bei den Ortschaften Tamariu und St. Feliú. Hier besteht die Möglichkeit des Hausrifftauchens, was die meisten Taucher nur aus den Tropen und dem Roten Meer gewohnt sind. In der Näheren Umgebung finden sich über 12 Möglichkeiten zum Tauchen. Neben wahren Gorgonien- Wäldern findet man hier auch eine große Anzahl an Muränen und großen Conger.

Speziell an der Costa Brava findet man auch eine Menge guter Tauchbasen in denen man das Sporttauchen erlernen kann.

Weniger überlaufen als ihre Nachbarinsel Mallorca, präsentiert sich Menorca wesentlich ursprünglicher und ruhiger. Nicht nur an Land, auch unter Wasser präsentiert sich die Insel in einer Weise, wie man sie auf den Balearen nur noch selten findet. Besonders die Möglichkeiten zum Höhlentauchen sind hier unübertroffen. Da die Insel nicht über die touristische Infrastruktur ihrer Nachbarinseln verfügt kann es in der Hochsaison Juli/August schwierig werden eine Unterkunft zu bekommen.

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